Alltag · Oh la la Mama

Jede Mama ist anders / Vier Windel- und Wickelgeschichten

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Dass wir seit fast zwei Jahren happy mit LILLYDOO sind, wisst ihr ja mittlerweile. Und dass ich gerne mal Leute nach ihrer Meinung frage und die Rubrik „oh la la Mama“ damals sehr gut auf meinem Blog lief, habe ich auch schon mal erwähnt.

Bloß weil für uns aber etwas perfekt ist, heißt das nicht, dass es für jede Mama das Richtige ist. Und das ist auch gut so. Jeder muss selbst herausfinden, was ihm wichtig ist und wie der Hase läuft, das Kind krabbelt und eben auch, welche Windel die passendste ist.

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Und weil gerade Mamas sich viel öfter supporten sollten, weil ein Austausch so hilfreich sein kann, dachte ich, ich befrage vier ganz unterschiedliche Mamas zu ihren Windel- und Wickelgewohnheiten. Quasi mein Stiftung Warentest. Here we go – es sind ein paar sehr lustige Antworten mit dabei.

Evelyn ist 32 Jahre alt und wohnt mit ihren Kids Mathilda (3) und Luis (1) in der Nähe von Stuttgart.

Evelyn Lillydoo

Marie ist 29 Jahre alt und wohnt mit ihren Kids Anton (4) und Emil (3 Monate) in der Nähe von München.

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Martha ist 33 Jahre alt und wohnt mit ihrer Tochter Ava (3) in München.

Matha lillydoo

Inga mit Joscha (4) und Nella (1,5) aus Berlin.

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1. Was ist dir an Windeln wichtig? Worauf achtest du?

Evelyn:
Ich finde die Haptik und den Geruch von (unbenutzten) Windeln sehr wichtig, je weicher desto besser. LILLYDOO mag ich seit Jahren genau aus diesen Gründen, zudem sind die Designs der Wahnsinn!

Marie:
Wir haben schon so viele Windeln probiert. Teure, billige, mein Sohn hat eigentlich alle gut vertragen. Der Windelkauf läuft bei uns meistens so ab:
19:55 „Mist. Wir haben nicht mehr genug Windeln“- es ist immer mehr oder weniger Glück, wenn ich beim Einkaufen dran denke. Deshalb haben wir eigentlich keine bestimmte Marke, der wir immer treu sind.

Martha:
Ich achte auf die Passform, den Preis und Testergebnisse wie z.B. Ökotest.

Inga:
Dass sie halten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Vor allem in der Nacht. Das ist aktuell bei Nella ein Thema: Morgens ist die Windel durchgesuppt und der Schlafi nass. Ich will sie aber auch nicht nachts wickeln, das macht sie ja total wach.

2. Wie oft wickelst du? Wie und wo wickelst du?

Evelyn:
Ich wickle seit über drei Jahren tagtäglich und die Frage ist eher: Wo wickle ich nicht! ;-)

Marie:

Da Anton mittlerweile 3 1/2 ist, „wickel“ ich in dem Sinne gar nicht mehr. Er bekommt abends vor dem Schlafengehen eine Windel an, weil er nachts einfach noch nicht so weit ist. Die zieht er sich aber morgens selbst aus, bevor er auf die Toilette geht. Angezogen wird die Windel einfach im Bett oder aber im Stehen beim Zähneputzen. Bei klein Emil klassisch auf der Wickelkommode, gefühlt alle halbe Stunde.

Martha:
Jetzt gerade werden wir windelfrei und ich wickle nur noch vor dem Schlafengehen und mal bei Bedarf, wenn sie sich mit Windel wohler fühlt. Ich wickel überall (außer neben essenden Menschen oder wenn jemand sich nicht wohl fühlt).

Inga:
Nach Bedarf, also wenn sie voll ist. Ich würde sie nie „randvoll“ laufen lassen, das ist ja bestimmt kein schönes Gefühl. Wenn ich zuhause bin, wird entweder auf dem Wickeltisch im Kinderzimmer gewickelt oder unten auf dem Wohnzimmerteppich, wenn ich zu faul bin nach oben zu gehen. Sonst natürlich da, wo wir gerade sind und auch gerne mal im Stehen, wenn Nella gar keinen Bock hat, sich hinzulegen. Wichtig ist mir, dass es nicht zu kalt ist, das stelle ich mir sehr unangenehm vor.

3. Wo war der komischste/absurdeste Ort, an dem du gewickelt hast?

Evelyn:
Über dem Atlantik in der kleinsten Flugzeugtoilette ever und zwar die wahrscheinlich ärgste Windelexplosion, die ein Kind jemals hatte.

Marie:
Ich glaub, da gab es viele. Ich war nie die typische „oh mein Gott, ich brauche noch Wickelunterlagen und ich kann mein Kind nur auf den Sanifair Raststätten Toilette wickeln!“ – Mama. Generell war ich glaub ich nie so die typische „Mutti“ und werde es auch nie sein- sorry an dieser Stelle an meine Kinder. Da wir wirklich viel und oft mit dem Auto verreisen, würde ich fast sagen, dass es bestimmt auf irgendeiner Raststätte war, neben den Spielautomaten, an denen die Trucker ihre Abende verbringen. Man muss dazu sagen: natürlich hatte ich immer eine Einmalunterlage und hätte niemals in einer unangebrachten Umgebung gewickelt. Es war schon immer versteckt und sauber! Und die komischen Orte wurden auch nur bei „kleinen“ Geschäften hergenommen ;-).

Martha:
Puh, ich hab tatsächlich schon überall gewickelt… ob in einer Gondelstation, auf einer Theke, in der Natur etc. das Schlimmste und Abenteuerlichste waren für mich aber immer die Toiletten im ICE, bäh.

Inga:
Joscha habe ich mal im Kofferraum des Autos meiner Cousine gewickelt, 5 Minuten bevor seine Taufe losging. Nella habe ich auf einem Stuhl am Gate gewickelt, als alle schon im Flugzeug saßen.

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4. Was könnte die Welt in Sachen Wickeln und Windeln verbessern?

Evelyn:
Mehr Wickeltische und zwar nicht nur in Frauentoiletten! Der Gedanke ist absurd, dass nur Mamas wickeln! Was, wenn das Kind zwei Papas hat?

Marie:

Noch bessere Windeleimer!!! Wirklich. Ich habe seit dem Tag an dem die Beikost kam, keinen Windeleimer mehr verwendet, sondern eine eigene Tonne im Garten aufgestellt und sie abends in den großen Hausmüll gebracht. Die Tüten der Eimer sind überteuert, genau so wie die Eimer selbst und dicht halten sie auch nicht wirklich… .

Martha:
Weniger Plastik und Parfüm in den Windeln verarbeiten, mehr Plätze zur Verfügung stellen, an denen man wickeln kann. Es gibt immer noch soooooo viele Restaurants, in denen es keinerlei Wickelmöglichkeiten gibt.

Inga:
Eine noch ökologisch verträglichere Windel herstellen, die praktischer ist als eine Stoffwindel.

5. Hattest du sofort die passende Windel gefunden oder alles ausprobiert?

Evelyn:
Ich habe alles ausprobiert, aber eher aus Neugier als aus Unzufriedenheit.

Marie:
Wir haben eigentlich nie wirklich viel „Wert“ auf die Marke gelegt. Es ist wie bei Tampons oder Taschentüchern. Irgendwie sind wir mit dem Strom geschwommen und wurden zu Konsumopfern. Wir haben uns aber fest vorgenommen, uns bei unserem zweiten Kind ein wenig genauer damit zu beschäftigen, denn viele Freunde von mir nutzen Windelmarken, von denen ich noch nie was gehört habe und sind total begeistert. Wir hatten mit unserem ersten Sohn einfach großes Glück, dass sein Popo nicht so oft wund war.

Martha:
Ich hab vieles ausprobiert und es hat sich immer wieder geändert, wenn meine Tochter gewachsen ist. Dann mussten wir wieder neu rumprobieren.

Inga:
Sofort die passende Windel. Allerdings durfte ich davon quasi nie abweichen. Meine Schwiegermutter hatte für Joscha mal welche im Supermarkt gekauft, davon hat er sofort einen Ausschlag bekommen.

6. Was würdest du heute anders machen in punkto Wickeln, Windeln?

Evelyn:
Frag mich in drei Jahren nochmal! :-D

Marie:
Ich mag einfach keine platzfressenden Wickeltische. Es hat mich immer genervt, extra in einen anderen Raum zu gehen- habe es aber natürlich aus Hygienegründen gemacht. Wir haben uns jetzt dazu entschieden, den alten Wickeltisch abgebaut zu lassen und lediglich eine Wickelauflage auf die Badewanne zu spannen. Das hatten meine Eltern immer für unseren Sohn, wenn wir zu Besuch kamen und ehrlich gesagt ist das so entspannt. Bei den Windeln möchte ich definitiv schauen, dass wir vielleicht auch andere qualitativ hochwertige Windeln probieren- vielleicht welche, die nicht so schnell auslaufen. Das tun unsere nämlich ganz gerne mal… oder aber ich hab’s einfach nicht drauf mit der richtigen Größe.

Martha:
Ich glaube tatsächlich nichts…

Inga:

Ich denke, ich würde mich stärker mit dem Thema Stoffwindeln auseinandersetzen. Das habe ich bei beiden Kindern verpasst. Bei Joscha war es mir so nicht bewusst, dass es schon moderne Konzepte wie Windelhosen gibt, bei Nella war ich einfach auch nicht genug involviert. Dann bin ich doch wieder den „einfacheren“ Weg gegangen.

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7. Deine lustigste Windelgeschichte?

Evelyn:
Der Klassiker eigentlich, schon in Ausgeh-Montur ist die Windel des Nachwuchses plötzlich voll. Mein Outfit? Ganz weiß natürlich, wie könnte es auch anders sein – nagelneue weiße Sneaker inklusive. Und so wie das Marmeladebrot nach Murphy’s Law immer auf die Marmeladenseite fällt, so – naja, ihr wisst schon. Meine Sneaker waren danach nicht mehr weiß.

Marie:
Es gibt eine Geschichte…. die ist vermutlich nur mir so peinlich, aber das ist definitiv die, die sich am tiefsten eingeprägt hat. Mein Papa ist Musiker und hatte ein Konzert im Zirkus Krone in München. Anton war gerade 5 Monate alt (der Stuhl wurde dank Beikost also langsam hart) und meine Schwiegereltern haben das erste Mal ein Konzert von meinem Papa besucht- bei solchen Veranstaltungen will man irgendwie dann immer besonders glänzen. Wir warteten also mit der ganzen Band im Backstage (es waren sicher 50 Leute insgesamt da) und alle kamen immer mal wieder an den Wagen, um den „süßen Toni“ zu bespaßen. Gut. Irgendwann drückt er halt die Windel voll und ich gehe vorbildlich auf die Toilette. Er lag im Kinderwagen, also schob ich einfach den ganzen Wagen auf die Damen Toilette. Es gab natürlich keinen Wickeltisch- also entschloss ich mich dazu, mein „süßes Kind“ auf seinem super teuren Schafsfell im Kinderwagen zu wickeln….ich beeilte mich, zog also die Hose aus, dann die Windel, rollte sie schnell zusammen und warf sie weg. Die neue dran- fertig. Rekordverdächtig! Ich habe meine Hände gewaschen und raus ging’s. Das Lob über mein süßes Kind wollte ich mir weiter anhören. Dann kam mein Vater, ein ganz stolzer Opa, und kümmerte sich um Anton, weil ich mir was zu trinken holen wollte. Ich stand also bei den Getränken, unterhielt mich mit jemandem darüber, wie easy das Muttersein ist, da schreit mein Vater von hinten „Marie. Hast du noch mehr Frikadellen?… und wieso liegt hier eine bei Toni im Kinderwagen, er darf sie doch noch gar nicht!!??“…. gut. Es war Tonis Geschäft, was mir beim Speed-Wickeln aus der Windel gefallen sein muss und es sah tatsächlich aus wie eine Frikadelle und ALLE Leute haben es mitbekommen. Ja, mein Papa hat es in die Hand genommen… Wie ich reagiert habe, weiß ich nicht mehr. Aber es war peinlich und noch heute lachen die Leute darüber.

Martha:
Die bleibt unter uns ;-)

Inga:
Ich fürchte, die ist meinem Mann passiert, damals mit Joscha. Der hatte schon immer recht dünnen Stuhlgang. Als Joscha gerade mal ein paar Wochen alt war, hat Conrad einmal nachts die volle Ladung abbekommen. Ich war im Schlafzimmer und hörte nur ein „Ahhhhrgh“ und ein „Uäääää“ und rannte ins Bad. Das Bild, das sich mir bot, war einfach zu komisch mit einem glucksenden zufriedenen Baby auf dem Wickeltisch und dem – nennen wir es mal „besprenkelten“ – Mann davor.

8. Tipp/Trick/Good to know zum Thema Wickeln, Babypflege, usw.

Evelyn:
Immer wenn du denkst du brauchst kein Wickelzeug und keines mithast, wirst du diese Entscheidung bitter bereuen.

Marie:

Desinfektionsmittel rettet Leben. Babypuder wird überbewertet, eine gute Wundsalbe ist Gold wert.
Master-Tipp: kontrolliert IMMER, ob das Geschäft noch in der Windel ist, wenn ihr sie wegwerft.

Martha:
Bei rotem Popo auch mal Luft dran lassen, cremen mit hochwertigen Pflegecremes oder auch mal Heilwolle mit in die Windel, dann geht der rote Po auch schnell weg.

Inga:
Den Tipp, den ich von Anfang an durchgezogen habe, war, nachts nur bei Bedarf zu wickeln. Das erspart einem noch mehr wache Zeit in den ohnehin schon kurzen Nächten, gerade am Anfang.

LILLYDOO Windeln

9. Wickeltasche ja/nein und was muss wenn rein.

Evelyn:
Ich bin eher Team Windel und Feuchttücher in den Jutebeutel und that’s it.

Marie:
Meine überteuerte Michael Kors Handtasche ist meine Wickel- und „hau alles rein, was wir brauchen, auch Krümmel und Spielzeug und Nulli“- Tasche. So habe ich immer nur eine Tasche dabei. Leider sieht die Tasche aber mittlerweile aus, als wären die Trucker an den Spielautomaten, neben denen ich gewickelt habe, aus Rache rübergefahren. Die Gefahr ausgeraubt zu werden, besteht also nicht.

Martha:
Unbedingt! Ich hab immer 4-5 Windeln, eine Unterlage, Feuchttücher, Popocreme und eine Wechselstrumpfhose für alle Fälle dabei.

Inga:
Ja, aber eine kleine, die man in die eigene Tasche oder den Rucksack stecken kann. Ich finde, dass ich, nur weil ich Mutter bin, nicht auf meine schönen Taschen verzichten muss. Eine Wickeltasche ist zwar vom Inhalt her fürs Kind, aber tragen muss sie ja die Mutter. Meine ist daher auch schlicht grau und nicht in pfiffigen Kindermustern gehalten. Da nicht viel Platz ist, gibt es in meiner Wickeltasche auch nur 3 Windeln, eine Packung Feuchttücher und eine Wickelunterlage. Manchmal, wenn nicht ein Kind sie zum Spielen rausgenommen hat, ist auch eine Mini-Tube Creme drin. Und wenn ich sie nachfüllen würde, auch 2-3 kleine Müllbeutel.

Marie Lillydoo 3
Maries Emil ♡

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