Alltag · Tipps und Tests

Meine Woche 49 // Neuköllner Tipps 

Seit Junior läuft, haben wir jeden Tag Wandertag. Besonders gefragt ist der Park um die Ecke. Junior testet seinen Sportgang, der Hund gräbt den Acker um, damit im Frühjahr die Blümchen schön sprießen, und ich halte Ausschau nach einer „Oh la la Mama“.

Unter der Rubrik „Oh la la Mama“ spreche ich jede Woche eine Mutter an, die meinen Weg kreuzt. In der dritten Woche meines Blogs dachte ich kurzzeitig, dass ich mir mit dieser Rubrik eigentlich keinen Gefallen getan habe. Jede Woche habe ich den Druck, eine Mama anzusprechen und zu „interviewen“. Es sollte eine Mama sein, die mir irgendwie auffällt und vor allem muss der Moment passen. Es ist schon passiert, dass ich eine Mama ansteuerte, dann macht der Hund aber sein Häufchen und ehe ich vom Bücken mit Kotbeutel wieder aufschaue, zieht die anvisierte Mutter davon.

Am Ende bin ich aber sehr happy über diese Rubrik. Ich sehe, dass sie bei Euch gut ankommt und auch ich lerne jede Woche was Neues, bekomme wertvolle Tipps und komme ins Gespräch.

Momentanes Gesprächsthema Nummer Eins ist: Was mache ich bei miesen Wetter mit meinem Minimensch, der vielleicht auch noch gerade zu krabbeln/laufen beginnt und dem zuhause einfach langweilig wird?

In dieser Woche stelle ich Euch meine Top-Ausflugsziele und Lieblingsplätze in und um Neukölln vor

Aber von vorne. Unser Tag beginnt:

7 Uhr: Der Sohn ist wach. Erstmal das Babyphone etwas leiser drehen.

8 Uhr: Das „Mamamama“ schallt mittlerweile sogar durch die Wand und das bedeutet, meine Schonfrist ist vorbei. Alle Kuscheltiere haben bereits Juniors Bett verlassen und sind im Zimmer verstreut. Vielleicht liegt es auch am Geruch, der selbst aus Babys Body-Schlafanzug-Schlafsack-Ummantelung streng zu riechen ist. Selbst der Hund meidet morgens die Gashöhle vom Jungen.

9 Uhr: Ich löffle in Rekordzeit mein Müsli mit der rechten Hand in mich hinein, während ich mit der linken lässig Juniors Brei aus der Luft fange. Er versucht gerade Selberessen.

9:30 Uhr: Jacke und Schuhe anziehen.

10:30 Uhr: Tränen trocknen und endlich schaffen wir es angezogen (!) aus dem Haus.

12 Uhr: Mittag. Eigentlich ist das Kind jetzt schon wieder reif für die Wanne.

13 Uhr: Mittagsschlaf – so Gott will….. bzw. so Junior will.

14 Uhr: Schluss mit dem Heititei-Modus und raus in die Gesellschaft.

Eine der folgenden Aktivitäten muss er-, ausge- oder überlebt werden. 

Wo Mutters-Milch mit einem Schuss Kaffee das Energie-Barometer wieder nach oben schnalzen lässt. Hier meine Lieblings Kaffee-Dealer im Kiez:

Rixbox – Richardstr. (unbedingt auch den Bananenkuchen probieren!).
dots (mit yummy Frühstück) und k-fetisch (Achtung, montags zu) in der Weserstr.

Wer eher was mit Vitaminen braucht, damit man nicht auf allen „Viren“ durch den Winter krabbelt, der holt sich im Nah am Wasser einen Smoothie in allen erdenklichen Farben.

Spielcafé. Die Rettung für „Mieses-Wetter-Tage“ und das Beste um Juniors Energie Rollschuhe anzuschnallen und den Berg runterzuschubsen (die Akkuanzeige suche ich immer noch vergebens an dem Kind). Ach ja und natürlich gibt es hier wieder Kaffee und das auch noch in netter Gesellschaft mit anderen Elternteilen.

Kurz und Klein: Kurz und Knapp: Einer meiner liebsten Läden. Klein, aber oho. Mal sehen, ob mir noch ein kecker Spruch einfällt… Ok, ich halte mich kurz. Bekleidung, Baby-Bedarf, Spielcafé und allerhand Kurse.

Malfisch: Es gibt nicht viele Spielcafés in Neukölln, was auch der Grund dafür ist, dass im Malfisch immer was los ist. Ein kleines, nettes Café mit Kaffee, Kuchen, einem Minishop (mit sehr schönen Postern fürs Kinderzimmer) und natürlich einer großen Spielecke mit Kletterlabyrinth.

Geschenk für den nächsten Kindergeburtstag gefällig? 

Gerade noch beim Malfisch geht es weiter zum Rasselfisch: Schöner Laden zum Stöbern und inspirieren lassen. Ausgefallene Spielsachen und Geschenkideen für jedes Budget. Wir haben letztens ein Tischset mit integriertem Teller aus Silikon geschenkt bekommen, der haftet auf allen glatten Oberflächen und ist genau das Richtige für unseren extrovertierten Esser.

Misuki ist ein kleiner, wunderbarer Laden mit vielen „handmade in Berlin“-Sachen. Schöne Kindersachen, aber auch Schmuck und Deko für die Mamas.

Zuckerfrei, aber trotzdem nicht spaßbefreit. Nicht nur, dass es hier viele schöne und ausgefallene Spielsachen gibt, die freundliche Verkäuferin stellt einem wunderbare und altersgerechte Geschenke für jeden Geldbeutel zusammen.

Pünktchen & Caro und Limonadenbaum, zwei super Kinder-Second-Hand Läden. Im Limonadenbaum gibt es auch Neuware und sehr süße Äffchen-Kuscheltiere aus Strick.

Drüben auf dem Hügel möcht ich sein

Tempelhofer Feld: Manche streben nach einem Kleingarten in Berlin, wir nutzen einfach den größten Garten der Hauptstadt. Drei eingezäunte Hundeauslaufgebiete, Drachen steigen lassen, grillen, Picknick oder einfach mal ins hohe Grass beißen…äh legen. Das Beste ist die Stille. Aber Achtung, im Winter ist es sehr viel kälter als in der Stadt und im Sommer knallt die Sonne auf die Freifläche.

Kinderbauernhof im Görli: Wer den Häschen mal ein bisschen Grünzeug unter die Schnute halten will oder einen Esel streicheln will, der ist hier genau richtig. Den Hund kann man an der Leine mitführen und davor oder danach einen Spaziergang durch den Park machen.

Hasenheide: Die gute Kombi für meine Kinder. Ein Streichelzoo für Junior und ein eingezäunter Hundespielplatz (mit Wasserstelle und schattenspendenden Bäumen) für den Wuschel. Außerdem ist der Park schön weitläufig und mitten in der Stadt.

Wenn Mama und Papa mal frei haben, kann ich sehr einen Tag im Vabali empfehlen, kombiniert mit einem Abendessen in der Beuster Bar oder Cantinalou und anschließendem Cocktail im Tier (alles nähe Weserstr.). Ihr merkt ich komme richtig viel rum.

Wenn der Wuschel mal frei hat, dann genießt er die Auszeit von uns in der Huta (Hundetagesstädte). Petra und ihr Team verwöhnen die Vierbeiner, gehen mit ihnen spazieren, trainieren (jetzt bitte keine Kommentare zu unserem (v)erzogenen Hund!)  oder lassen sie auf dem 2.500 qm Grundstück miteinander spielen. Wochentags von 16-17 Uhr ist das Gelände in der Weserstr. für jedermann/-hund offen.

Übrigens findet Ihr auf der Seite Kigorosa weitere Ideen und Ausflugsziele vieler deutscher Städte. Kigorosa ist ein neues Ausflugsportal von Eltern – für Eltern. Ich habe meine Favoriten für Berlin (siehe Liste oben) und München (Turncafé und Wichtelwerk) schon eingetragen, wenn ihr eure auch eintragt, dann wird die Seite schnell wachsen und man kann Neues entdecken und ausprobieren.

18 Uhr: Ab nach Hause und spielen, aufräumen, kochen, putzen, Wäsche machen, toben, Klötzchen bauen, Hobbycar-Wettrennen mit dem Hund,…es ist 18:22 Uhr.

19 Uhr: Abendbrot.

20 Uhr: Gute Nacht.

3 Kommentare zu „Meine Woche 49 // Neuköllner Tipps 

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