Oh la la Mama

Oh la la Julia // Eine italienische Deutsche in Thailand

„Mir war schon heute Vormittag am Pool klar, dass wir mit denen Abendessen gehen!“, sagte der Mann und sprühte sich mit Anti-Mücke auf unserer Veranda ein. Und so war es auch. Wir lernten Julia und Sergio mit Clara und Lennard auf Koh Lanta in Thailand kennen. Für unseren Kleinen und ihre Große war es ein bisschen Liebe auf den ersten Blick. Clara nahm Juniors Gesicht in ihre Händchen und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Da war es um ihn geschehen und um uns auch. Wir verbrachten die Tage gemeinsam am im Pool, gingen abends zusammen essen und schlossen die Wahlitalienerin mit ihrer Familie in unser Herz. 

Julia kommt aus Stuttgart und lebt in Mailand. Sergio ist Italiener, in Deutschland aufgewachsen und dann zurück nach Italien gegangen. Die beiden lernten sich über Freunde in Mailand kennen. Julia ist Innenarchitektin und hatte letztes Jahr den wohl schönsten Job überhaupt, sie durfte ihre eigenen vier Wände ausbauen, designen und planen. „Wir sind so happy, die letzten Jahre haben wir auf engsten Raum gelebt und jetzt haben wir endlich Platz und alles ist genau auf unsere Bedürfnisse abgestimmt“, schwärmt Julia. 

Processed with VSCO with a6 presetWer seid ihr und woher kommt ihr? 

Julia (37), Sergio (41), Clara (3,5) und Lennard (1) aus Mailand

Was ist dein Happy Moment?

Wenn es harmonisch abläuft. Vor dem Urlaub hatte ich z.B. so einen Glücksmoment. Ich hatte Pfannkuchen mit Spinat gemacht. Die Kinder lieben das und wir saßen alle zusammen am Tisch, während die beiden aus vollem Herzen reingespachtelt haben. Das sah so lieb aus. Und wenn sie gut gegessen haben, dann steigt auch die Laune. Müdigkeit, Langeweile, Hunger, es ist doch eh immer ein austarieren, das richtige Angebot im richtigen Moment liefern zu können, und damit auch noch zwei Kinder gleichzeitig glücklich zu machen.

Allgemein spielt Essen bei uns eine große Rolle. Mein Mann Sergio ist zwar auch in Deutschland aufgewachsen aber er liebt die italienische Küche und groß zu kochen. Bei uns gibt es das italienische Bausteinprinzip. Primo-Secondo-Contorno. Das bedeutet es beginnt mit Pasta, Brot und/oder Reis, dann kommt Fleisch oder Fisch und dann Gemüse oder Salat. Das sind somit drei Teller Essen, die oft gleichzeitig serviert werden. Selbst Clara im Kindergarten bekommt mittags dieses Angebot. Abends kochen wir dann meist nach dem gleichen Prinzip.

Was ist dein Ausraster der Woche? 

Clara ist mehr oder weniger aus der Trotzphase raus. Sie bringt mich aber regelmäßig auf die Palme, wenn sie ihren kleinen Bruder drangsaliert und ärgert oder wenn sie Hunger hat. Man versucht natürlich jedem gerecht zu werden, was oft nicht klappt, und sich selbst vergisst man dann total. Wie oft kommt es vor, dass alle Kinder satt sind und man selbst hat nichts gegessen oder die Kinder sind mit Sonnencreme eingeschmiert und abends, wenn der Rücken verbrannt ist, fällt einem wieder ein, dass man an sich gar nicht gedacht hat.

Was ist dein <must have>?

Wir haben bis vor kurzem in einer sehr kleinen Wohnung gewohnt. Dadurch waren wir es gewohnt alles sehr runterzureduzieren. Wir haben die letzten Jahre auf vieles verzichtet und hatten somit auch relativ wenig Babyprodukte. Nach wie vor ist aber unsere Trage das Wichtigste. Wir haben zwei, denn sogar Clara passt noch in die Manduca. Gerade im Urlaub, oder wenn es schnell gehen muss, ist das einfach das Praktischste. Mein Tipp: Selbst mit zwei Badetüchern, kann man sich wunderbar eine Trage/Sling binden.

2 Kommentare zu „Oh la la Julia // Eine italienische Deutsche in Thailand

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