Alltag · Tipps und Tests

Meine Woche 34 // Schwangerschafts Update und Münchner Büchertipps

Nachdem das Kind laut schreiend seine Gießkanne durch die Gegend gepfeffert hat, wurde mir klar: Es ist eindeutig mal wieder Zeit für einen Besuch bei den Großeltern.

Natürlich ist das auch nicht ganz eigennützig, denn schon jetzt, wo das zweite Kindchen noch im Bauch ist, heißt es: Verantwortung für ZWEI Kinder zu übernehmen. Baby Nummer 2 will raus und das schon in der 32. SSW. Was habe ich noch vor ein paar Wochen großkotzig geprahlt, dass der ganze Umzug, hier mal ins Möbelhaus, da mal im Garten was umgraben und hier noch schnell ‘ne Radtour mit allen und bergauf, „…guck mal, ich kann ’nen Handstand!“, für mich easypeasy zu sein scheint.

Die Rechnung kam jetzt. 

Ich wache nachts mit hartem Bauch auf und werde ordentlich in die Seite geboxt – irgendwas stimmt hier nicht. Ich fühle mich ein bisschen wie der Wolf, der die sieben Geißlein im Bauch hat und wälze mich von einer Seite auf die andere. Ein Arztbesuch am nächsten Tag liefert dann die Bestätigung. Der feine Herr hat gestern wohl nicht nur Möbel in seiner Einraum-Gebärmutter-Wohnung verrückt, sondern sein Köfferchen gepackt und wäre dann jetzt mal soweit! Schön, denn ich bin es noch nicht! Die vor der Geburt „To do-Liste“ ist noch nicht mal geschrieben, geschweige denn bearbeitet und auch sonst fühle ich mich weder bereit, noch sollte das kleine Menschlein bereit sein.

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Mein Mann ist unterwegs und so habe ich mich schweren Herzens überreden lassen, Junior für zwei Nächte* zur Oma zu geben (*2 Stunden her – jetzt schon riesen große Vermissung!). Ab heute also: Entspannen, liegen, bloß nicht anstrengen.

In sowas bin ich leider gar nicht gut. Ständig fällt mir was Neues, total mega Wichtiges ein, was ich jetzt noch tun sollte/müsste/könnte. Diese Staubmäuse da hinten, ich muss dringend die Winterstiefel raussuchen, die Stoßstange vom Matchbox Auto ankleben, dem Hund den Intimbereich kämmen, den Kaktus umpflanzen, die Teppichfransen sortieren….aber nein!

Jetzt heißt es Füße stillhalten und mit dem Beckenboden Gras zupfen.

Oder einfach mal wieder ein gutes Buch lesen. Denn darüber wollte ich eigentlich schreiben. Vor zwei Monaten sind wir schwanger, mit Kleinkind und vielen Fragen, wie „wo ist“, „was macht“ und „wer kann“ nach München gezogen. Ich bin kein Fan von Ratgebern, Phasenbüchern und ungefilterten Potpourri-Guides.

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Da kam das Päckchen von der lieben Sonja wie gerufen. Schon auf dem Blog http://www.mycitybaby-muenchen.de/ findet man regelmäßig gute Tipps und Infos aus der Landeshauptstadt. Umso mehr habe ich mich über das Buch gefreut.

Selbst als eigentliche Münchnerin war ich überrascht, was die Stadt mit Baby und Kind zu bieten hat…man muss es nur wissen :-) Und genau das ist „München City Baby“. Der Insider-Guide ist das gebündelte Internet für werdende Mamis und Familien.

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Hebammen, Kurse, Kinderläden, Ausflugsziele, was ist PEKIP, welche Mamiblogs gibt es, Flohmärkte und wer will, zusätzlich noch ein Familien-Gutscheinbuch mit weiteren Ideen, Vergünstigungen und Gutscheinen fürs Münchner Kindl.

Es macht Spaß zu blättern, sich inspirieren zu lassen und alle Infos gebündelt zu haben. Ein klarer Tipp und das sage ich nicht, weil ich das Buch geschenkt bekommen habe! (Das Buch gibt es übrigens auch für Köln und die Gutscheinbücher noch für Köln, Berlin, das Ruhrgebiet und Stuttgart.)

Apropos Bücher, noch in Berlin hatte ich mal meine Berliner Lieblingsprodukte vorgestellt, unter anderem auch das Wimmelbuch Berlin. Für einen Blogbeitrag meiner Münchner Lieblingsprodukte lass ich mich noch ein bisschen inspirieren, kann euch aber diese zwei Münchner Bücher für Kinder schon mal empfehlen.

Das Wimmelbuch München. Bei uns „wimmelt“ es ja sowieso an Wimmelbüchern, daher durfte die Münchner Ausgabe nicht fehlen. Ein Klassiker ist auch das Buch „München“ von M. Sasek mit schönen Illustrationen und Erklärungen, was man in München so alles sehen und entdecken kann.

Das bayerische Kinderbuch „Boarisch fürd Zwergal“ wollte ich eigentlich auch fast in den Warenkorb klicken, hab mich dann aber dafür entschieden, dass Junior überhaupt erstmal sprechen lernen soll. Ob nun Bayerisch oder Hochdeutsch spielt keine Rolle.

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*Partnerlinks: Wenn ihr über diesen Link ein Produkt kauft, verdiene ich damit ein paar Cent, die dann wieder in den Blog fließen. Euch kostet das natürlich nicht mehr, vielen Dank für eure Unterstützung!

 

 

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