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Lovestory – Ein Sommer mit Kids in Berlin
Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin! Ok. Es ist offiziell. Ich vermisse dich. Klar, Berlin im Sommer. Berlin in einer guten Location. Es wird mir leicht gemacht. Unsere Berlin-Story ist schnell erzählt: Den Hubby in Spanien kennengelernt. Ein Jahr Fernbeziehung München-Berlin. Dann nach Berlin gezogen, neuer Job, neue Freunde, neues Leben. Berlin war ein Neuanfang für mich und vielleicht gerade deshalb so eine prägende Station in meinem Leben. Fast vier Jahre haben wir in Berlin gewohnt, ein Kind und einen Hund bekommen – und dann wurde die Stimme nach einem etwas „ruhigeren“ Umfeld immer lauter. Die Vorzüge des Landlebens, mit einem eigenen Garten, der Oma in der Nähe und einem…
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Oh la la Frauke // Der Plan war nach Berlin zu gehen. Natürlich zu Frau Westwood!
Auf ein Käffchen in Berlin. Darf ich vorstellen: Frauke (38), eine ganz tolle, inspirierende und kreative Mami aus Berlin. Sie ist Mama von Enno (2), Gründerin und Designerin von Studio Blanche, passionierte Modefrau und im November kommt das kleines Baby-Mädchen auf die Welt. „Enno hat mich irgendwie zu mir selber zurückgeführt, zu dem was ich schon immer wollte.“ „Irgendwie justiert einen die Geburt eines Kindes neu und ich glaube, dass man immer das ausprobieren sollte wofür das eigene Herz schlägt. Ich hatte schon lange das Gefühl das ich so viel kann. Dass ich so gut ausgebildet bin und trotzdem so rumdümpel. Es musste doch mit meinem Können Geld zu verdienen sein?! Ich erinnere…
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Oh la la Mirja // Kita Krise
„Warst Du schon mal beim Schlussverkauf? Oder bei der Eröffnung von nem Billigladen? Ziemlich ähnlich geht es bei der Besichtigung einer Kita zu. Da bist Du froh, wenn Du lebend wieder rauskommst. Oder auch nicht. Wenn Du da stirbst, bist Du wenigstens drin.“ For ever and ever. Das ist Mirja und Mirja bekommt gleich die Kitakriese! „Wir waren mal ganz mutig und sind zu einer ÖFFENTLICHEN Besichtigung gegangen. Ja. Wir sind eher so die krassen Typen. Andere besteigen einen Berg, leben ohne Burger und Schoki. Wir gehen auf der Suche nach einem Kitaplatz zu einer Massenveranstaltung. Besichtigung war von 17.30 – 19.00. Um nicht als Spießer dazustehen, kamen wir um…
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Meine Woche 28 // Der große Umzug
Der Junge merkt, dass was anders ist. Klar, vielleicht auch weil keine Möbel mehr aufgebaut sind und überall Kisten stehen, aber momentan kann jede Situation bei ihm zum Wutanfall führen. Überall lauern potentielle Gegenstände, die prädestiniert dafür sind, die Stimmung zum Kippen zu bringen. Die Übeltäter heißen: Putzeimer, Sauger, Besen, Lappen und Wischmop. Entweder gibt es ein Drama, weil ich mich weigere in den Eimer Wasser zu füllen; oder die Welt geht unter, weil er quer mit dem Wischmop nicht durch die Tür passt; oder der Katastrophenalarm wird ausgelöst, weil sich das Kabel vom Staubsauger wieder selbst einzieht! Natürlich kommen dann noch die unzähligen Nachbeben hinzu wie Hund liegt im…
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Meine Woche 27 // Ein Berliner Abschied
Liebes Berlin, es ist soweit, es heißt Abschied nehmen! Du warst aufregend und vielseitig zu uns und hast uns tolle Leute kennenlernen lassen! Du bist bunt, du bist modern, du bist international! Schnell habe ich mich daran gewöhnt, dass der Kaffee im Kiez auf Englisch bestellt wird, fünf Avocados einen Euro kosten, Retro Kinderwägen trotz Kopfsteinpflaster hier ein Muss sind und ich mich seit der Teilnahme am Mini-Musik-Club wie Uschi Obermaier fühle. Im Rausch der Musik ließ der vollbärtige Musiklehrer mit Dutt, mit einem Cover von „Three Little Birds“ auf seiner Gitarre, gefühlt Bob Marley wieder auferstehen. Frei und unbeschwert saßen wir Eltern auf der indischen Patchworkdecke, lehnten an der…
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Oh la la Hendrik // Papa, Sozialpädagoge für schwere Familienfälle und noch dazu ein begnadeter Künstler
Oh la la Papa Hendrik ist nicht nur Papa von Kalle und Sozialpädagoge, sondern stellt zum ersten Mal seine Kunst in der Kalashnikovv Galerie in Berlin aus. Zwischen klein Kalle und seinen Freunden, Bildträgern auf rostigen Blechen und was sonst noch die Fundgrube Lebensraum, Hendrik für seine Kunst inspiriert, konnte ich dem 32-Jährigen noch einige Fragen zu ihm, seiner Kunst, und dem Leben als Neupapa stellen. „Alles hat in dem Moment begonnen, als ich mit zwei Jahren einen Stift halten konnte und angefangen hatte, zu malen. Zeichnen hat mich schon immer fasziniert, aber erst mit siebzehn Jahren habe ich angefangen, mich mit der Kunst wirklich auseinander zu setzen und mein Spektrum…
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Thing’s I Love // Moodboard Mai
GIGI Bloks – Große Bausteine aus Naturmaterial Zugegeben, wenn das Kind beim Essen es schafft mehr Jogurt auf den Boden, als in den Mund zu bringen, dann könnte es sein, dass Sie mit GIGI Bloks zu Beginn einen Haufen Eigenarbeit haben. GIGI Bloks sind übergroße Bauklötze aus Pappe, die vor dem großen Bauspaß erst einmal zusammengefaltet werden müssen. Ich sag nicht, dass das schlecht ist. Ich mach sowas gerne und ab der Hälfte der Faltaktion konnte ich den Mann geschickt mit einem „Wer schafft es den Stein schneller zusammenzubauen?“ mit einspannen. Am Ende ging dann doch alles ganz schnell, und sind alle Steine gefaltet, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.…
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Oh la la Verena // Der Traum vom eigenen Kino
Leitwolf ihres eigenen Rudels, Mamawolf und ganz nebenbei ist sie noch meine Nachbarin. „Ich wollte mein eigenes Kino eröffnen“, sagt Verena. Dieser Wunsch ist nun sechs Jahre her und hier stehen wir. Ich treffe Verena bei einem sehr leckeren, ersten Kaffee in ihrem Kino „Wolf“. Wer ist die „Wolfgang“ frage ich sofort? „Wir bestehen momentan aus ca. neun Wölfen und sind eine wilde Mischung aus Leuten der Filmbranche“, erzählt Verena. „Einige arbeiten Vollzeit, für andere ist es ein Nebenbei-Projekt. Wenn wir ab März richtig starten, dann wird das Rudel nochmal um Barleute & Co. wachsen.“ Warum ausgerechnet ein Wolf? „Ein Wolf ist mystisch, er steckt voller Geschichten. Er scheint einsam,…
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Meine Woche 8 // Der Alltagsdschungel der Löwenmama
Freitag: Der Mann hat mir den Jungen und den Hund abgenommen und ist mit ihnen ins Grüne gefahren. Schreibe gerade eine Liste mit Dingen, die ich machen und erledigen will. Bin auf Seite fünf. Samstag: Der Sohn ist heute Mittag alleine eingeschlafen. Ich war so stolz, dass ich ihn noch eine ganze Weile im Bett anschwärmen musste. Und dann waren 45 Minuten rum, er machte die Augen auf und freute sich, dass ich immer noch da stand. Verdammt. Sonntag: Als Eltern muss man konsequent sein, erziehen und auch mal bestrafen, aber Grießbrei mit Dinkelmehl finde ich etwas zu krass. Montag: 7:00 Uhr: 3 Mal benutztes Wort von Mama – „Was“…
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Meine Woche 4 // Vom ewigen Rechtfertigen und dem Druck eine gute Mutter sein zu wollen
Wochenende Als Mutter bekommt man zwei Dinge in Hülle und Fülle. Das ist zum einen Schlafentzug und zum anderen sind es gute Ratschläge von allen Seiten: Familie: „Bei uns damals ging das ratzifatzi!“, Freunde: „Was, und ihr wollt wirklich schon nachlegen?“ Der Taxifahrer, der Junior und mich vom Flughafen nach Hause fährt: „Planen Sie schon das zweite Kind? Aber nicht bevor das erste fünf Jahre alt ist!“ Die Marktfrau am Obststand: „Uhhh, na du bist aber ein kleiner Lausbub, warten Sie mal ab, wenn das Geschwisterchen kommt!“ Und selbst beim Späti gestern Abend werde ich gefragt, wann denn nun das zweite Kind kommt, sie würden ja schon alle (?) drauf…



























